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DaVinci 4: Hintergrundinformationen zum GIF-Format

Eigenschaften des Datenformats

Das GIF-Dateiformat wurde von CompuServe mit Rücksicht auf Online-Anwendungen entwickelt. Es erlaubt die Speicherung mit einer Farbpalette vom maximal 256 Farben. Als Kompressionsverfahren ist LZW zwingend vorgeschrieben. Mehrere "Frames" können in einer GIF-Datei zu einer Animation zusammengefügt werden.

Bei der Speicherung Interlaced baut sich das Bild bei langsamen Online-Verbindungen erst grob, aber vollflächig auf, um dann mit steigender Datenmenge feiner aufgelöst zu werden. Dazu werden im Bild zunächst nur die Daten jeder 8. Zeile (0.,8.,16.,24.,) gespeichert, dann die Daten der dazwischenliegenden Zeilen (4.,12.,20.,...) usw.

Für jeden Frame einer GIF-Datei kann eine Farbe als Plaztzhalter für "Transparent" bestimmt werden.

GIF-Dateien können Kommentare enthalten.

Implementierung in DaVinci

DaVinci kann keine Animationen aus mehreren "Frames" zusammenstellen. Beim Import wird immer nur der letzte Frame eine GIF-Datei importiert. Kommentare werden als ImageDescription zur Verfügung gestellt.

Transparente Bilder werden nicht unterstützt.

Wird beim Export eine DIB mit mehr als 256 Farben übergeben, so benutzt ipExportInd die Funktion DitherTo8 (lpbmi, 6, 0, NULL) um die Farbtiefe zu reduzieren.

LZW-Patentproblematik

Das Erzeigen von GIF-Dateien erforderte bis zum 7. Juli 2004 eine Lizenz für ein Patent der Firma Unisys für die Verwendung des LZW-Kompressionsverfahrens. Dieses Patent ist nun abgelaufen.

http://www.gnu.org/philosophy/gif.html

c't 3/95 S.29 Volker König, "Lizenzquerelen: Lizenzgebühren für GIF-Format erhoben"

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